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Características de la fresadora bancada fija

Merkmale der Bettfräsmaschine

May 28, 2022

Die Fräsmaschine ist eine Werkzeugmaschine, die mit einem Fräser arbeitet – dem rotierenden Schneidwerkzeug, das die Späne vom zu bearbeitenden Werkstück abträgt. Heute gibt es verschiedene Fräsmaschinentypen, darunter die Bettfräsmaschine, auch Vertikalfräsmaschine genannt.

Was ist eine Bettfräsmaschine?

Die Bettfräsmaschine wird auch als Vertikalfräsmaschine bezeichnet und ist einer der zahlreichen Typen von Fräsmaschinen, die es heute gibt. Doch was ist eigentlich eine Fräsmaschine? Fräsmaschinen sind sehr komplexe Werkzeugmaschinen für die spanende Bearbeitung von Werkstücken. Sie arbeiten mit einem Schneidwerkzeug mit mehreren Schneiden, dem Fräser. Dieser dreht sich mit hoher Drehzahl, trifft auf die Oberfläche des Werkstücks und trägt dort das überschüssige Material ab.

Fräsmaschinen lassen sich auf unterschiedliche Weise einteilen. Es gibt unter anderem Universal- sowie Vertikal- bzw. Bettfräsmaschinen. Daneben gibt es Sonderfräsmaschinen wie Portalfräsmaschinen und Fräsmaschinen, die sich durch die Anzahl der Achsen unterscheiden, entlang derer sich das Schneidwerkzeug bewegt. Maschinen mit fünf Achsen sind die modernsten. Zudem können Fräsmaschinen manuell bedient werden oder mit computergestützter numerischer Steuerung bzw. CNC arbeiten.

Die Bettfräsmaschine bzw. Vertikalfräsmaschine gehört zur Einteilung der Fräsmaschinen nach Lage des Werkzeugs. Bei diesen Maschinen ist die Werkzeugspindel so angeordnet, dass sie sich senkrecht zum Werkstück über dessen horizontaler Achse dreht. Deshalb haben diese Fräsmaschinen eine vertikale Bewegung: Entweder senkt sich der Fräskopf zum Werkstück ab, oder der Tisch bewegt sich nach oben bzw. unten zum Fräskopf.

Arten von Vertikalfräsmaschinen

Vertikalfräsmaschinen lassen sich wiederum in zwei Gruppen einteilen: solche mit festem Bett und Turmfräsmaschinen. Obwohl sie sich ähneln, handelt es sich um unterschiedliche Maschinen. Diese Einteilung richtet sich nach der Bewegung der Fräsköpfe.

  • Festes Bett. Der Fräskopf ist nicht verfahrbar, der Fräser jedoch schon.
  • Turmfräsmaschine. Der Fräskopf lässt sich in einem Winkel von 180 Grad gegenüber der horizontalen Achse des Werkstücks schwenken.

Merkmale der Bettfräsmaschine

Die Bettfräsmaschine zeichnet sich durch ihre sehr robuste Bauweise aus. Ihr Bett besteht aus einem einzigen Stück, das steif und sehr schwer ist. Das Bett trägt den Arbeitstisch. Wie bereits erwähnt, bewegt sich der Tisch bei diesem Fräsmaschinentyp senkrecht zur Spindel; die Spindel wiederum bewegt sich parallel zu ihrer eigenen Achse. Der Schlitten führt Quer- und Längsbewegungen aus.

Diese Werkzeugmaschinen werden zum Fräsen von Nuten eingesetzt, da sie bei der horizontalen Bewegung eine große Schnitttiefe erreichen. Außerdem lassen sich auf einer Bettfräsmaschine Kavitäten in Formen, Nocken und Matrizen bearbeiten; sie können bohren, lochen und unterschiedlichste Flächen fräsen. Heute gibt es auch Fräsmaschinen dieses Typs, die automatisch arbeiten.

Eine Besonderheit von Vertikalfräsmaschinen ist, dass Fuß und Ständer vollständig aus Guss bestehen. Die Fräsköpfe sind fest oder schwenkbar. Zudem können die Werkstücke nicht nur vertikal bewegt werden, sondern durch die Verfahrbewegung des Schlittens auch horizontal.

Worauf ist bei der Wahl einer Bettfräsmaschine zu achten?

Wenn Sie eine Bettfräsmaschine anschaffen möchten, sollten Sie bestimmte technische Aspekte berücksichtigen. Diese sind:

  • Tisch. Bei der Wahl dieser Maschine ist die Tischfläche entscheidend. Gemessen werden Breite und Länge des Tisches.
  • Gewicht. Die maximal zulässige Tischbelastung gibt an, wie viele Kilogramm die Maschine tragen kann.
  • Vorschubbewegung des Tisches. Sie wird in Millimetern gemessen und ist ein Parameter, der die Bereiche der Quer- und Längsbewegungen des Tisches angibt.
  • Achsen. Die Fräsmaschine kann entlang der Achsen X und Y verfahren.
  • Drehzahl. Sie wird in Umdrehungen pro Minute gemessen und gibt die Drehzahlstufen beim Fräsen an.
  • Anzahl der Drehzahlstufen. Werkzeugmaschinen verfügen über eine unterschiedliche Anzahl von Drehzahlstufen. Bei Fräsmaschinen gibt sie an, wie viele Bearbeitungen die Maschine ausführen kann.
  • Leistung. Anhand der Schnittleistung lässt sich die Leistungsfähigkeit der Maschine beurteilen. Härtere Metalle erfordern eine höhere Fräsleistung.
  • Abmessungen. Bett- bzw. Vertikalfräsmaschinen sind in der Regel vielseitige Maschinen. Die einfacheren Modelle benötigen meist wenig Platz, da sie – wie der Name schon sagt – in die Höhe und nicht in die Breite bauen. Die Abmessungen werden in Millimetern angegeben.
  • Die Spindel. Bei der Wahl einer Vertikalfräsmaschine ist die Spindel ein wichtiges Kriterium, insbesondere ihr Abstand zum Tisch und ihr Vorschub. Der Abstand bestimmt die maximale Werkstückhöhe, der Vorschub die kleinste Werkstückgröße.
  • Werkzeugaufnahme. Achten Sie auf die Art der Werkzeugaufnahme der Fräsmaschine – zylindrisch oder kegelig. Davon hängt ab, wie die Werkstücke auf dieser Maschine bearbeitet werden können.