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Curvadora de chapa de ocasión

Gebrauchte Blechbiegemaschine

May 27, 2022

Sie suchen eine gebrauchte Blechbiegemaschine? Biegemaschinen, auch Abkantpressen genannt, sind Werkzeugmaschinen, die speziell zum Biegen bzw. Abkanten von Metallblechen entwickelt wurden – mit Verfahren wie dem Prägebiegen und dem Freibiegen.

Was ist eine Blechbiegemaschine?

Abkantpressen sind Werkzeugmaschinen, mit denen Metallbleche umgeformt werden, und zwar durch Prägebiegen und Freibiegen. Um ein Blech biegen zu können, muss dessen Dicke berücksichtigt werden. Deshalb werden Abkantpressen bzw. Biegemaschinen nach der Antriebskraft beim Biegen und den von der Maschine aufgebrachten Presskräften eingeteilt.

Mit gebrauchten Blechbiegemaschinen sind gebrauchte Abkantpressen gemeint, die instand gesetzt wurden und fast wie neue Maschinen arbeiten. Bei diesen Maschinen spielt der Aufbau eine zentrale Rolle, denn er besteht aus mehreren Elementen, und der Antrieb kann mechanisch oder hydraulisch erfolgen. Je nach Abkantpressentyp lässt sich bei manchen die Eintauchtiefe des Oberwerkzeugs in das Blech steuern.

Abkantpressen bearbeiten Blech durch Umformung und arbeiten kalt.

Funktionsweise der gebrauchten Abkantpresse

Um Metallbleche zu biegen, muss eine Kraft auf das Werkstück aufgebracht werden, sodass eine bleibende Verformung entsteht. Das Blechbiegen ist ein Verfahren der Metallbearbeitung, bei dem ebene Teile in V-, U- oder Kanalprofile umgeformt werden.

Das Blechbiegen ist ein wirtschaftliches Verfahren, das Kosten spart, denn es ist einfacher, ein ebenes Teil umzuformen, als ein V-, U- oder Kanalprofil von Grund auf zu zerspanen. Zudem ist es besser, das Blech zu biegen, als zwei Teile zu schweißen, um die gewünschte Form zu erhalten: Die Biegekante ist deutlich belastbarer als eine Schweißnaht.

Biegearbeiten auf der gebrauchten Blechbiegemaschine

Eine Blechbiegemaschine beherrscht drei verschiedene Biegeverfahren: Freibiegen, Prägebiegen und Prägen.

Freibiegen

Bei diesem Verfahren drückt das Oberwerkzeug das Blech in ein Gesenk, jedoch nicht so weit, dass das Blech die Wände des Gesenks berührt. Die Methode ist sehr flexibel, da sich V-, U- und andere Formen herstellen lassen; sie ist jedoch nicht so präzise wie die anderen Techniken. Eine gebrauchte Blechbiegemaschine kann frei biegen, ohne dass die Geometrie des Werkzeugs millimetergenau dem gewünschten Biegewinkel entsprechen muss. Die Flächen berühren sich nicht.

Prägebiegen

Kennzeichnend für dieses Verfahren ist, dass das Oberwerkzeug das Blech vollständig in das Gesenk drückt. Dadurch entsteht eine Biegung, die der inneren Geometrie des Gesenks entspricht. Es wird zur Herstellung von V-förmigen Teilen eingesetzt.

Prägen – das anspruchsvollste Verfahren auf der gebrauchten Blechbiegemaschine

Unter den Biegeverfahren ist dieses das aufwendigste und schwierigste, weshalb ein erfahrener Maschinenbediener erforderlich ist. Beim Prägen muss das Oberwerkzeug mit größerer Kraft auf Blech und Gesenk wirken; dadurch entsteht eine bleibende Verformung mit geringer oder gar keiner Rückfederung. Das heißt, das Blech biegt sich nicht zurück, wenn das Oberwerkzeug von seiner Oberfläche zurückfährt.

Was ist Rückfederung?

Wenn Sie eine gebrauchte Blechbiegemaschine einsetzen, fragen Sie sich vielleicht, ob das gebogene Blech seine ursprüngliche Form wieder annehmen kann. Tatsächlich federt das Blech nach dem Biegen leicht in seine ursprüngliche Form zurück, sobald die Biegekraft wegfällt. Dies bezeichnet man als Rückfederung.

Die Rückfederung entsteht durch die Druckfestigkeit des bearbeiteten Blechs. Beim Biegen einer Metallplatte wird eine Seite des Werkstücks gedehnt, während die andere gestaucht wird. Da der Werkstoff von Blechen jedoch eine deutlich höhere Festigkeit gegen Druck als gegen Zug aufweist, bleibt die gestauchte Seite verformt und entspannt sich, sobald die Druckkraft wegfällt.

Damit das Biegen eines Blechs auf der Maschine gelingt, muss eine qualifizierte Fachkraft die Berechnungen durchführen und die Variablen berücksichtigen, die sich auf die Rückfederung auswirken. Deshalb ist es wichtig, den Biegewinkel und den genauen Punkt zu berechnen, an dem der Druck aufgebracht werden muss.

Was ist die Biegezugabe?

Beim Biegen von Metallblechen neigt die Außenseite der Biegung dazu, sich zu längen. Folglich ändern sich die Abmessungen des ursprünglichen Blechs. Es kann vorkommen, dass ein Blech nach dem Biegen nicht mehr zu den Bauteilen passt, an denen es montiert und integriert werden soll. Deshalb ist es wichtig, die Biegezugabe zu berücksichtigen. Die Biegezugabe ist die Differenz zwischen der Länge des abgewickelten Blechs und der Summe der Schenkellängen nach dem Biegen.

Zur Berechnung der Biegezugabe müssen bestimmte Faktoren berücksichtigt werden, etwa die Dicke des Blechs sowie die Biegewinkel und die Radien des Werkstücks.